Einzige Bedingung: Coyne wollte mindestens einen zwei Jahresvertrag, dass jedoch wollte Rahal auf gar keinen Fall. Auch hierfür gibt es einen einleuchtenden Grund. Im Jahr 2011 laufen bei den Top Teams diverse Verträge aus, auf welche nicht nur Rahal spekuliert. 2010 wäre für ihn nur ein Übergangsjahr, bevor er dann in einem First Class Cockpit um die Meisterschaft kämpfen würde – so sein Plan.

Wenn er sich jedoch für zwei Jahre an die eher bescheidenen Mittel eines Dale Coyne bindet, gehen ihm diese Chancen durch die Lappen und er hätte vermutlich wieder eine längere Wartezeit zu überbrücken. Außerdem wäre der Übergang zum neuen Chassis in 2012, um einiges einfacher bei einem Top-Team zu bewältigen, als bei einer Hinterbänklermannschaft. Die Chancen, dass Rahal doch noch ein Cockpit in dieser Saison bekommt, stehen trotz allem nicht so schlecht.
Mittlerweile bettelt auch Seriensponsor IZOD bei den IndyCars, dass man sich endlich der Akte Rahal annimmt. Der Bekleidungsgigant will Rahal neben Hunter-Reay für seine Werbekampagne einsetzen. Spekulationen wonach Rahal bei den NASCARS angeklopft hätte, trat der Ex-NHL Pilot entgegen: "Ich bin nicht nur Fahrer- sondern auch ein Fan der IndyCars, weshalb ich mich voll und ganz darauf konzentriere und auf nichts anderes." Auf der anderen Seite: Welches NASCAR Team will einen klammen OpenWheel Piloten dessen Spezialität Rund- und Stadtkurse sind?
Es wird interessant zu beobachten sein, wie sich Graham Rahal aus dieser misslichen Situation zu befreien versucht. Zu wünschen wäre es ihm und vor allen den Fans der IndyCar Series, denn Graham Rahal ist unbestritten eines der größten Talente in dieser Branche und von enormer Bedeutung für die Zukunft der IndyCar Series.
Quelle: IBJ
Geschrieben 04-03-2010, 13:22
Updated 04-03-2010, 19:11
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