Außerdem müsen die Team alle Teile bei Dallara, Cosworth (Elektronik) und Xtrac (Getriebe) einkaufen und können nicht wie zuvor auf kleine, unabhängige Shops zurückgreifen, die beispielsweise kleine Karbon-Teile für die Team lieferten. So sollen derzeit die Kosten für die Reparaturen um 25% höher liegen als noch im Vorjahr.
"Wie sind alle der Meinung, dass niemand die Aerokits im nächsten Jahr benötigt," so Dennis Reinbold von Dreyer&Reinbold Racing. "Wir haben ein wirklich gutes Paket, haben einen tollen Wettbewerb und benötigen keine zusätzlichen Kosten durch die Aerokits."

A.J. Foyt fügte hinzu: "Wir haben alle gegen die neuen Aerokits gestimmt und würden gerne sehen, dass die Motorenhersteller die gesparten Entwicklungskosten vom Motorenleasing abziehen." Alle drei Motorenhersteller hatten ursprümlich angekündigt, je ein Aerokit für die kommende Saison zuentwickeln. Die Aerokits sollen 75.000 Dollar kosten und jedes Team darf neben dem Dallara-Kit in die nächsten 3 Jahren 2 weitere Aerokits einsetzen.
Bereits im Vorjahr stimmten die Team-Owner gegen die Aerokits und erreichten so, dass die Aerokits nicht zeitgleich mit dem neuen CHassis und den Motoren zu Beginn dieser Saison eingeführt wurden. Wäre es allerdings nach den Teambesitzern gegangen, hätten die Indycar-Fans unter Umständen auch keinen DW12 gesehen. Es obliegt allerdings weiterhin der Indycar Serie, darüber zu entscheiden ob und wann die Aero-Kits kommen. Im Vorfeld des Indy 500 wurden den interessierten Aero-Kits Herstellern die Spezifikationen für die kommende Saison überreicht.
Geschrieben 05-06-2012, 23:41
Updated 05-06-2012, 23:46
Fotos IMS
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