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Ed Carpenter gewinnt Firestone 600K in Texas - Montoya mit Podium

Es sah wie ein sicherer Sieg für Oval-Spezialist Ed Carpenter beim Firestone 600k aus, bis eine späte Gelbphase das Feld nochmals zusammenschob. Aber der einzige Team-Owner/Pilot im Feld konnte in den letzten 3 Runden seine Verfolger hinter sich halten und den 2. Saisonsieg für sein Team sichern. Für den meisten Teil der Rennnacht in Texas sah es allerdings für Will Power so aus, als ob der Australier seinen dritten Rennsieg einfahren könnte.

Der Polesitter war zusammen mit Carpenter bis zu 2-3 mph schneller als das Feld, wenn die Reifen am Ende eines Stints abbauten. Carpenter arbeite zusammen mit seiner Crew besser am Setup in der Nacht und folgerichtig sah Carpenter´s Chevy etwas besser im Verkehr aus, als der von Power. In Runde 183 von 248 Runden konnte Carpenter Power überholen und die beiden Piloten setzten sich sukzessive vom Feld ab. Beim finalen Pitstop wollte Power etwas von seinen 1.5 Sekunden Rückstand auf Carpenter aufholen und verbremste sich bei der Anfahrt in die Boxengasse, was eine Durchfahrtsstrafe wegen Geschwindigkeitsübertretung zur Folge hatte.

Da viele Piloten bereits aus der Führungsrunde gefallen waren, bedeutete die Strafe lediglich eine Rückversetzung auf P6 für den Australier. Ein Motorschaden für Sato in Runde 238 und die darauffolgende Gelbphase, kurz vor Rennende, nutzte Powers Penske Team für einen späten Boxenstop um frische Reifen aufzuziehen. Diese nutzte Power um in den letzten 3 Runden unter Grüner Flagge noch an Pagenaud, Kanaan und Dixon vorbei zu gehen. Auf P3 liegend schnappte er sich auch noch Teamkollege Montoya in der letzten Kurve und beendete das Rennen auf P2.

Für Montoya war es das erste Podium seit seiner Indycar-Rückkehr in dieser Saison. Pagenaud´s Team nutzt zum Schluss die gleiche Strategie wie Power und beendete das Rennen auf P4. vor Dixon und Kanaan. Während die Penske und Ganassi-Teams alle Piloten in der Top 10 untrebrachten, war das Rennen im Andretti Autosport Lager eher eien Katastrophe- Marco NAdretti erlitt in Runde 3 bereits einen Motorschaden, Hunter-Reay stoppte mit Motorproblemen in Runde 136, Hinchcliffe beendete das Rennen auf P14, ein Platz hinter Carlos Munoz.

Den einzigen Crash lieferten sich ausgerechnet die beiden Routiniers Justin Wilson und Sebastien Bourdais. Bourdais drückte den Briten unter die weiße Linie auf den Apron wo dieser seinen Wagen verlor und Bourdais gleich mit abräumte. Für Ed Carpenter´s Team scheint die Aufteilung der Oval und Rundstreckenrennen zwischen Carpenter selbst und Mike Conway Gold wert zu sein. Nach Conways Sieg in Long beach folgte Saisonsieg #2 für das vergleichsweise kleine ECR-Team.


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Geschrieben 08-06-2014, 20:11
Updated 08-06-2014, 20:43
Geschrieben von L. Buchweitz
Fotos IMS

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